Seit dem 28. Oktober 2017 kann nun auch im Sauerland großflächig digital gefunkt werden.

Auf dem 158m hohen Fernmeldeturm im Arnsberger Wald auf dem sog. „Stimm Stamm“ (Locator: JO41DJ), der auch das inzwischen 40 Jahre alte analoge Relais DB0QH beheimatet, wurden nun der im Brandmeister Netzwerk arbeitende DMR-Repeater DBØHSK (HSK: Hochsauerlandkreis) von Funkamateuren des DARC Ortsverbands Meschede (DOK: O30) in Betrieb genommen. Das Team besteht aus: Dennis Pingel (DH9DP), Günter Schweppe (DK5DN) und Axel Schwenke (DL4DE).

Gemeinsam mit dem für den Standort verantwortlichen OM Josef Sommer (DL8DBN) wurden zwei Motorola Funkgeräte vom Typ GM1200E (TX) und GM340 (RX) an die Antenne in etwa 115m Höhe über Grund angeschlossen. Ein Procom Duplexer, sowie ein Arduino Due mit MMDVM-Board 6.2 (nach DL7TJ) und ein Raspberry Pi vervollständigen das technische Equipment, das im Betriebsraum des Turms installiert wurde. DB0HSK sendet im 70cm Band auf 438,8125 MHz mit einer 7,6MHz Ablage.

Zurzeit arbeitet der Repeater ausschließlich im Brandmeister DMR Netzwerk. Im Standard ist Zeitschlitz 1 für Talkgroup 262 (Deutschland) konfiguriert, während Zeitschlitz 2 für lokale Gespräche in TG9 aktiv ist. In Zukunft soll DBØHSK auch via D-Star und C4FM erreichbar sein. Ebenso ist der Betrieb eines APRS Gateways geplant.

Weitere Informationen, sowie das Dashboard von DB0HSK sind über die Webseite www.db0hsk.de und auf QRZ.com zu finden.

 

 

Am 05.07.2017 startete der 4. erfolgreiche Ballonflug. Diesmal war es ein Schülerprojekt des Gymnasiums der Benediktiner in Meschede. Das Projekt wurde von der Bürgerstiftung Meschede und  von den Funkamateuren in  Meschede ( o30 und z92 ) unterstützt. Es wurde ein selbstgebauter APRS-Sender eingesetzt, so dass die Flugbahn online verfolgt werden konnte.

Der Flug des Ballons ging bis auf 31391 m Höhe. Nach dem Platzen des Ballons wurden keine Daten mehr empfangen; offenbar hat sich durch den Ruck eine Steckverbindung gelöst. Der Ballon landete – wie vorhergesagt-  in der Nähe von Hessisch-Lichtenau. Die Bergung war etwas abenteuerlich, da das Equipment in 35 m Höhe im Wald auf einer Buche landete.

Siehe auch unter Stratosphaerenballon Meschede
Informationen zur Funktechnik des APRS-Senders(Link)